Erste Infoveranstaltung zum LSK-Projekt KUK – Künstler-Unternehmen-Kooperation

Die erste Informationsveranstaltung zum LSK-Projekt Künstler-Unternehmen-Kooperation fand am 10. März 2018 in dem Räumen der Schule für Bildende Kunst und Gestaltung (SBKG) statt. Schulleiterin Magarita Stroutchenkova stellte den anwesenden interessierten Künstlerinnen und Künstlern die vorläufige Planung des im Rahmen des Programmes Lokales Soziales Kapital (LSK) entstandenen Projektes vor.

Das Projekt mit der Laufzeit von März bis November 2018 sieht eine Mischung von Workshop-Terminen nur für die Projektteilnehmer und für alle offene Informationsveranstaltungen vor. So ist für den 26. April 2018 eine erste einführende Informationsveranstaltung für Projektteilnehmer, Kooperationspartner und Akteure der lokalen Wirtschaft geplant. Es sollen Herrn Professor Baumgarth von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) – er hat den Begriff der Künstler-Unternehmen-Kooperation entwickelt –, Frau Hain vom Verband für Mittelständische Wirtschaft, Frau Waschkowitz, die Europabeauftragte für Berlin-Pankow, Frau Holbe und Frau Stephan von der Wirtschaftsförderung Pankow und alle Künstler, Kreative und Unternehmen, die sich für das Thema der Kooperation von Künstlern und Unternehmen interessieren, eingeladen werden.

Im Mai und Juni finden dann für die am Projekt teilnehmenden Künstler zwei Grundlagen-Workshops zu den Themenbereichen betriebswirtschaftliche Grundlagen und digitale Kommunikation statt. Für den Zeitraum Juli bis August ist eine von den am Projekt teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern organisierte Veranstaltung mit Performance geplant, bei der Teilnehmer ihre künstlerischen Werke öffentlich und für die Akteure der lokalen Wirtschaft präsentieren werden.

Für September und Oktober sind wieder zwei Workshops zu den Themenfeldern Selbstvermarktung, Bewerbung, Förderprogramme und Selbständigkeit sowie die Erarbeitung von Projekten und Angeboten geplant. Im November wird das KUK-Projekt mit einer moderierten Diskussionsveranstaltung zu möglichen Kunst-Unternehmens-Kooperartionen zwischen Projektteilnehmern und Akteuren der lokalen Wirtschaft abgeschlossen.

In der Frage- und Antwortrunde nach der Projektvorstellung erklärte SBKG-Schulleiterin Frau Strouchenkova Hintergründe des LSK-Projektes und antwortete auf Detailfragen. Die SBKG nehme im Projekt vorrangig die Rolle des Mediators zwischen Künstlern und Unternehmen ein und nutze dabei unter anderem Ressourcen und Kontakte des Netzwerkes von Professor Baumgart und des Verbandes Mittelständische Wirtschaft. Frau Strouchenkova kündigte zudem weiteres, mit drei Jahren Laufzeit größer angelegtes Projekt im Rahmen des Programmes Partnerschaft–Entwicklung–Beschäftigung (PEB) an, an dem etwa 60 Künstler teilnehmen könnten und das sich momentan in der Planungs- und Antragsphase befindet.