LSK ’19

Wir laden Sie ein, am Projekt „Werkstatt: erfolgreiches Bewerben für Kunstprojekte, Ausschreibungen und künstlerischen Jobs“ teilzunehmen.

Open Call Flayer (pdf)

Geld verdienen mit der eigenen Kunst. Vielleicht sogar den ganzen Lebensunterhalt mit dem bestreiten, was Sie am liebsten tun. Dieser Traum rückt für Sie in greifbare Nähe. Wir unterstützen Sie tatkräftig auf dem Weg zum finanziellen Erfolg. Mit individuellem Coaching und direkten Kontakten zu Unternehmen und interessierten Wirtschaftsverbänden. All das ist für Sie kostenlos!

Sie sind Kunstschaffender egal welcher Disziplin und leben in Berlin Pankow? Dann holen Sie sich die kostenlose Unterstützung für Ihren finanziellen Erfolg. Das Projekt läuft von März bis November 2019 – Sie sind herzlich willkommen.

Das Projekt „Werkstatt: erfolgreiches Bewerben für Kunstprojekte, Ausschreibungen und künstlerischen Jobs“ entstand im Rahmen des Programmes Lokales Soziales Kapital (LSK), bei dem im Land Berlin Mikroprojekte finanziell unterstützt, Beschäftigungschancen für arbeitslose und nicht erwerbstätige Personen entwickelt und deren soziale Kompetenzen gestärkt werden.

Das LSK-Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit gefördert.

Was haben Sie davon?

Ihre Kreativität hat Geschäftspotenzial. Wie bekomme ich Aufträge und künstlerische Jobs? Wie kann ich an Ausstellungen teilnehmen und Stipendien erhalten? Wie finde ich neue Vermarktungs- und Bewerbungsmöglichkeiten?
Haben Sie schon Ideen und fertige Arbeiten? Wir wissen, wie man sie umsetzt, wo man sie zeigt und wo man sich damit bewirbt.

Wir haben auch auf andere Fragen die richtigen Antworten für Sie.

Wir haben die Erfahrung:

Die Schule für Bildende Kunst und Gestaltung Berlin hat 15-jährige Erfahrung in der Bildung, Weiterbildung und erfolgreichen Umsetzung von langfristigen EU-Förderprogrammen. In diesen Jahren haben mehr als 1500 unserer Absolventen ihren erfolgreichen beruflichen Weg gefunden.
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin vertreten durch Prof. Dr. Carsten Baumgarth, anerkannter Experte für Marketing und Branding, ist unser Wissenschafts-Partner.

Warum machen wir das?

Jährlich schließen mehr als 100 Schüler/innen und Kursteilnehmer/innen erfolgreich unsere Schule ab. Als fach- und altersübergreifende Schule sind wir natürlich an der nachhaltigen Karriereentwicklung unserer Absolventen interessiert. Wir beabsichtigen – möchten oder wollen oder Uns liegt am Herzen, dass sie ihre Talente anwenden können.
Wir wissen, dass die Kunst als Beruf nicht immer einfach ist und sehen deshalb unsere Mission darin, dass Menschen, die eine kreative Ausbildung erhalten haben, in ihrer beruflichen Laufbahn erfolgreich werden. Wir erforschen und bieten neue Wege der Jobsuche und des Marktzugangs.

Das Projekt umfasst Gruppenbesuche zu wichtigen Branchenveranstaltungen, z.B. Senatsverwaltung für Kultur und Europa und verschiedene Projekts- und Ausstellungsträger.

Ziel des Projektes

Werkstatt für Kreative ist eine Reihe von Veranstaltungen, Workshops bzw. ein Austausch von Erfahrungen mit dem Ziel, die Künstler/innen mit einem niederschwelligen Angebot in einem geschützten Rahmen für die Teilnahme an Ausschreibungen für Kunstprojekte, Künstlerische Jobs zu qualifizieren sowie zu sensibilisieren. Ziel des Projektes ist die Minderung der Arbeitslosigkeit von Künstlern/innen und Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit und der Neuorientierung.

Was wird passieren?

Im Rahmen des Projektes werden der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/innen und Akteuren der Kunstszene, die auf dem Kunstmarkt erfolgreich arbeiten, Besuch von Institutionen und Informationsgespräche mit den Förderprogrammträgern stattfinden.

Während des Arbeitens in den Werkstätten erarbeiten die Künstler/innen allein oder in Gruppen, unter Begleitung von Fachdozenten, mindestens 3 Bewerbungen für aktuell laufende Ausschreibungen, wie z.B. u.a. zur Kulturvermittlung, Kulturförderung von Berliner Senat/ Bezirksräte und für die Projekte der freien Szene. Bei den Werkstätten wird die Akquise-Phase der Künstlerarbeit simuliert, in der die Künstler/innen nicht direkten kreativen Tätigkeiten nachgehen, sondern Kundenakquise und eine Gewinnung von Job- Aufträgen betreiben müssen.

Inhalt der Werkstätten: eingeleitete praktische Recherchearbeit, Auswahl der Ausschreibungen, Analyse der Ausschreibungsziele, Anpassung und Erstellung der Unterlagen. Das Ziel ist es, die Projektgelder zu akquirieren und Künstlerische Aufträge/ Jobs zu be- kommen, bzw. weitere Netzwerke zu bilden und an der für den künstlerischen Lebenslauf bedeutenden Veranstaltungen teilzunehmen. Erarbeitung und Beteiligung erfolgt am Beispiel bezirklicher und Landesausschreibungen wie z.B.: Art-Spring Pankow, 48-Stunden Neukölln, Kulturfond Berlin, Kulturvermittlung der Berlineschen Gallerie, Ausstellungen bei Gerichtshöfen, Biennale, Nord Art und Bewerbungen für bundesweite wissenschaftliche Volontariate z.B. Brücke Museum, Museumslandschaft Berlin u.a..

Die Bewerbungen werden erstellt und abgeschickt. Die Ergebnisse/ Reaktion werden evaluiert und reflektiert. Wir gehen von u.a. eine Steigerung in der Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Lernfähigkeit der Teilnehmer/innen aus. Sie werden eine klare Vorstellung über das Bewerbungsverfahren und die Möglichkeiten für den Kunstmarkt relevante Verdienste bekommen. Dies sollte den Künstlern dabei helfen, offen für das Ausprobieren neuer Wege zu sein. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, zu reflektieren und für sich weitere Schritte ableiten zu können, wie z.B. weitere Ideen und Pläne für Bewerbungen in bestimmte Richtungen, bzw. die Erkenntnis, ob Auftrags- und Projektarbeit erfolgreich für sie sein könnte.

Das Projekt besteht aus den folgenden Phasen:

Einführungsphase: Kennen-Lernen Workshop, Gruppen und Einzelgespräche für die Feststellung der Kompetenzen und Erstellung eines Künstlerischen Profils. Darstellung der Möglichkeiten, Besuche der Institutionen und Austauschgespräche zu Kunstmarkt relevanten Möglichkeiten. Podiumsgespräche mit Künstlern, Kunstmanagern, Kuratoren die auf dem Markt erfolgreich arbeiten.

Maßnahmen der Einführungsphase, Praxisaustausch:

  • Kennenlernveranstaltung: Vorstellung der eigenen Arbeiten, Gespräch über die Möglichkeiten in der Berliner Kunstlandschaft undder Möglichkeit für eine Kooperationsarbeit der Teilnehmer (3 Stunden)
  • Einführungsworkshop, Institutionelle Landschaft für Kunstschaffen- de in Berlin (6 Stunden).
  • Ein bis zwei Besuche der Senatsverwaltung für Kultur/ Kulturamt Pankow zum Thema Förderprogramme (3 Stunden)
  • Ein bis zwei Besuche von Museen/ Projekträume zum ThemaKunstvermittlung (3 Stunden)
  • Ein bis zwei Besuche von staatlichen und privaten Galerien, Produzentengalerien zum Thema Kunstpräsentation/  Kunstverkauf (3 Stunden)
  • Ein bis zwei Besuche bei der BBK bzw. Akademie der Künste zum Thema Ausschreibungen (3 Stunden)
  • Eine Podiumsdiskussion mit auf dem Arbeitsmarkt gut situiertenKünstlern aus dem Bezirk, zum Erfahrungsaustausch (6 Stunden)

Werkstattphase: Erstellung der Anträge und das absenden, bzw.durchlaufen des digitalen Bewerbungsverfahrens.

  • In drei Praxis-Workshops je. 8 Stunden/ 2 Tagen, erstellt jeder Teilnehmer/Teilnehmergruppe drei Bewerbungen bzw. Ausschreibungs- Unterlagen und schickt sie ab.
    Auswertung: Weiterer Austausch zwischen den Teilnehmern und eine Präsentation sowie eine Reflektion des Bewerbungsprozesses.
    Auswertung der Ergebnisse/ Reaktionen auf die Bewerbungen. Analyse von Erfolgen und Misserfolgen.
  • Ein Gruppengespräch zum Feedback und Reflexion der Ergebnisse (3 Stunden)
  • Ein Workshop: Gestaltung von jedem Teilnehmer der Ergebnisanalyse-Berichten (6 Stunden)
  • Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse (6 Stunden)
Im Prozess der Zusammenarbeit und in Workshops erhalten Sie die folgenden Möglichkeiten:
  • Die Möglichkeit während Meetings und Workshops professionelle Kontakte zu vertiefen und zu erweitern.
  • Zugang zu PCs und Tablets mit grafischer Software.

Formale Details:

Die Räumlichkeiten und das Equipment der Schule für Bildende Kunst und Gestaltung stehen für die Projektumsetzung zur Verfügung. Materialkostenerstattung nach Projektplanung.

Das Projekt wird von den teilnehmenden Künstlern von Februar 2019 bis November 2019 ca. zwei bis fünf Stunden pro Woche in Anspruch nehmen. Eine Teilnahmebescheinigung über diese Zeit stellen wir aus.

Infoveranstaltungen finden am 02.02.19, 16.02.19, 23.02.19, 02.03.19, 09.03.19 und am 16.03.19 um 14.00 Uhr in der Schule für bildende Kunst und Gestaltung, Immanuelkirchstr. 4 1. Hof, EG, links, Berlin, 10405 statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Im Verlauf des Projekts füllen alle Teilnehmer Evaluierungs-Fragebögen aus, die sich auf die erworbenen beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen beziehen. Die regelmäßige Berichterstattung in Form von Umfragen ist ein obligatorischer Teil des Projekts.

Nach einem erfolgreichen Abschluss erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat.

Teilnahmedauer vom 16.03.19 bis 30.11.19.

Bitte senden Sie Ihren tabellarischen Lebenslauf, künstlerischen Werdegang und bis zu 5 Arbeitsproben (.jpg oder Onlineportfolio) an:

info@kunstschuleberlin.de
Betreff: Bewerbung LSK + ihr Name

Bewerbungszeitraum: vom 1.12.18 bis 16.03.19

Telefonische Anfragen:
Mo.- Sa. 14:00 – 16:00

+49 3023185745
+49 3071537476
+49 1795272809